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<title>Elektroimpulswaffe</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Elektroimpulswaffe</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Eine <b>Elektroimpulswaffe</b>, auch <b>Elektroimpulsgerät</b> <b>(EIG)</b> oder <b>Elektroschocker</b> genannt, ist eine in der Regel <a href="Nicht-t%C3%B6dliche_Waffe" class="mw-redirect" title="Nicht-tödliche Waffe">nicht-tödliche Waffe</a>, die nach dem Prinzip eines kontrollierten <a href="Elektrischer_Schlag" class="mw-redirect" title="Elektrischer Schlag">elektrischen Schlages</a> mit hoher <a href="Leerlaufspannung" title="Leerlaufspannung">Leerlaufspannung</a> und <a href="Elektrische_Stromst%C3%A4rke" title="Elektrische Stromstärke">Stromimpulsen</a> arbeitet.
</p><p>Im Gegensatz zu einem <a href="Elektroschockpistole" title="Elektroschockpistole">Distanz-Elektroimpulsgerät</a> (DEIG), bei dem Elektroden aus einem Magazin auf ein Ziel geschossen werden, handelt es sich hierbei um eine Waffe, die ausschließlich bei Berührung wirkt und primär darauf abzielt, dem Gegner Schmerzen zuzufügen. Als Abgrenzung wird auch der Begriff <b>Distanzlosgeräte</b> verwendet.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Erfunden wurden diese Waffen vermutlich zwischen dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten</a> und dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Technik">Technik</h2></div>
<p>Der Elektroschocker erzeugt aus einer niedrigen Batteriespannung (1,5 bis 12 <a href="Volt" title="Volt">V</a>) eine hohe Ausgangsspannung. Deshalb sind die meisten Elektroschocker aus Sicherheitsgründen aus <a href="Kunststoff" title="Kunststoff">Kunststoff</a> hergestellt und stellen an zwei an der Vorderseite angebrachten <a href="Metalle" title="Metalle">Metallkontakten</a> diese sehr hohe <a href="Elektrische_Spannung" title="Elektrische Spannung">elektrische Spannung</a> zur Verfügung. Häufig wird diese Spannung durch Induktion erzeugt: Die niedrige Batteriespannung wird elektronisch „zerhackt“ (aus- und eingeschaltet) und damit in einer <a href="Induktivit%C3%A4t" title="Induktivität">Induktivität</a> durch die erfolgende schnelle Stromänderung eine sehr hohe Spannung erzeugt. In manchen Fällen erfolgt die Spannungserzeugung auch durch eine <a href="Hochspannungskaskade" title="Hochspannungskaskade">Hochspannungskaskade</a> (kapazitiv).
</p><p>Wird eine Person mit beiden Kontakten berührt und das Gerät ausgelöst, so erleidet sie durch die hohen Spannungsspitzen einen Elektroschock. Daher auch die Bezeichnung <i>als Elektroschocker</i>.
</p><p>Beim Auslösen ohne Kontakt mit einem Ziel entsteht zwischen den beiden Kontakten eine elektrische Entladung in Form von knallenden Blitzen. Damit ist auch abzuschätzen, wie viel Spannung der Elektroschocker mindestens abgeben kann: Pro Millimeter Abstand der Elektroden in trockener Luft bei 20 °C sind dies etwa 1000 V.
</p><p>Elektroschocker werden je nach Elektrodenabstand mit Spannungen bis zu einigen 100 kV (Leerlaufspannung) angeboten; dies gilt auch für Geräte mit PTB-Prüfzeichen. Allerdings ist fragwürdig, ob der Elektroschocker diese Spannung ohne einen Defekt erreichen könnte. Da die Elektroden ohnehin meist nicht weiter als 50 mm voneinander entfernt sind, kann die Spannung nur bis ca. 50 kV steigen. Die Stromstärke der Impulse erreicht bei modernen Modellen bei einem abgenommenen Lastwiderstand von bis zu 500 <a href="Ohm" title="Ohm">Ohm</a> Spitzenwerte von bis zu 100 <a href="Ampere" title="Ampere">Ampere</a>. Die abgegebene <a href="Elektrische_Ladung" title="Elektrische Ladung">elektrische Ladung</a> beträgt bis zu maximal 0,2 <a href="Coulomb" title="Coulomb">mC</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausführungen"><span id="Ausf.C3.BChrungen"></span>Ausführungen</h2></div>
<p>Grundsätzlich gibt es verschiedene Ausführungen des Elektroschock-Prinzips:
</p>
<ul><li>Handgerät: Ein Handgerät hat in der Handfläche Platz und kann praktisch verdeckt getragen werden. Die Form ist oft einer Pistole nachempfunden, allerdings ist nur ein Kontaktmodus möglich.</li>
<li>Stabgerät: Bei Stabgeräten sind die Kontakte an der Spitze eines Stabes angebracht, mit dem man potentielle Angreifer auf größere Distanz halten kann.</li>
<li><a href="Elektroschockpistole" title="Elektroschockpistole">Elektroschockpistole</a>: Es werden mehrere mit <a href="Widerhaken" title="Widerhaken">Widerhaken</a> versehene Projektile, je nach Hersteller und Modell bis etwa 10 Metern, abgeschossen, die mit Drähten eine Verbindung zu der Waffe haben. Durch Betätigung des Abzugshebels können Elektrostöße abgegeben werden.</li>
<li><a href="Wireless_eXtended_Range_Electronic_Projectile" title="Wireless eXtended Range Electronic Projectile">Drahtlose Elektroschockprojektile</a>: Ein Projektil, das eine Batterie oder einen geladenen Kondensator sowie Widerhaken enthält, wird mit einer herkömmlichen Schrotflinte oder einer speziellen Waffe abgeschossen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkung">Wirkung</h2></div>
<p>Normalerweise ist eine Elektroimpulswaffe eine <a href="Nicht-t%C3%B6dliche_Waffe" class="mw-redirect" title="Nicht-tödliche Waffe">nicht-tödliche Waffe</a>, da der elektrische Strom, den kürzesten Weg zwischen den beiden Elektroden suchend, nur wenige cm durch den Körper fließt und somit nie am Herzen vorbeikommt. Elektroschocks können – je nach Stärke – sehr schmerzhaft und auf Dauer auch qualvoll sein. In Einzelfällen (zum Beispiel bei Herzschwäche und zu langer Einwirkzeit) besteht aber die Möglichkeit, dass Zielpersonen auch tödlich verletzt werden. So kamen nach dem Bericht einer kanadischen Zeitung zwischen 2003 und 2007 in <a href="Nordamerika" title="Nordamerika">Nordamerika</a> insgesamt knapp 300 Menschen durch solche Geräte ums Leben.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Meistens führen jedoch „sekundäre <a href="Absturz_(Unfall)#Verletzungen" title="Absturz (Unfall)">Sturzverletzungen</a>“, also Verletzungen, die durch unkontrollierte Stürze bedingt sind, zu <a href="Sch%C3%BCrfwunde" title="Schürfwunde">Hautabschürfungen</a>, <a href="H%C3%A4matom" title="Hämatom">Blutergüssen</a>, <a href="Prellung" title="Prellung">Prellungen</a>, <a href="Platzwunde" title="Platzwunde">Platzwunden</a>, aber auch zu <a href="Knochenbruch" title="Knochenbruch">Knochenbrüchen</a> bis hin zum schweren <a href="Sch%C3%A4del-Hirn-Trauma" title="Schädel-Hirn-Trauma">Schädel-Hirn-Traumata</a>, die für gefährliche oder sogar tödliche Effekte verantwortlich sind.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund der möglicherweise tödlichen Wirkung wird daher oft die Bezeichnung „<a href="Nichtt%C3%B6dliche_Waffe#Elektroschockwaffen" class="mw-redirect" title="Nichttödliche Waffe">weniger tödliche Waffe</a>“ verwendet.
</p><p>Zu Wirkung und Effekten von Elektroimpulswaffen (Electro-Muscular Incapacitating Devices) gibt es sehr wenige von Experten anerkannte Veröffentlichungen; die meisten Einschätzungen der Wirkung beruhen auf Fallbeschreibungen, die im Auftrag und Interesse der Hersteller oder von Polizei- oder Justizbehörden erstellt worden sind.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die meisten Studien erfüllen keinen wissenschaftlichen Anspruch.
</p><p>Der entstehende Elektroschock soll das sensorische und motorische Nervensystem der Zielperson lähmen und sie bewegungsunfähig machen. Die Muskulatur der getroffenen Person soll laut Herstellerangaben sofort <a href="Plegie" class="mw-redirect" title="Plegie">paralysiert</a> und für etwa eine Minute außer Gefecht gesetzt werden. Im Tierversuch an Schweinen konnten diese Angaben allerdings nicht bestätigt werden.
</p><p>Der abgegebene Impuls befindet sich innerhalb der normativen Grenzen, innerhalb derer kein <a href="Kammerflimmern" title="Kammerflimmern">Herzkammerflimmern</a> ausgelöst werden soll. Tatsächlich ist es wissenschaftlich noch nicht geklärt, ob die gängigen Elektroimpulswaffen Herzrhythmusstörungen oder Herzkammerflimmern auslösen können. Allerdings deuten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse darauf hin, dass die klassische Beurteilung der Gefährlichkeit nach Stromstärke und Einwirkdauer, wie sie für Wechselstrom (<a href="Effektivwert" title="Effektivwert">RMS</a>) verwendet wird, nicht zur Risikobewertung von Schockimpulsen geeignet ist.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das könnte unter anderem daran liegen, dass die ursprüngliche Beurteilungsmethode für Elektroimpulswaffen den Effektivwert des Stromes als Ausgangspunkt für die Bewertung so verwendet, wie er für Körperströme mit Wechselstrom definiert wurde, obwohl der Effektivwert keine direkte Aussagekraft zur physiologischen Reizwirkung auf den menschlichen Körper erlaubt. Allerdings wurden die Versuche und Modelle für Wechselstrom zur damaligen Zeit alle, aus technischen Gründen und der besseren mathematischen Einfachheit halber, ausschließlich mit Effektivwertmessungen durchgeführt, weshalb sie auch für diesen Bereich (Durchströmungsdauern von 0,01 bis 10 Sekunden und Frequenzen von 20 bis 500 <a href="Hertz_(Einheit)" title="Hertz (Einheit)">Hertz</a>), für den sie definiert wurden, trotzdem anwendbar und gültig sind. Streng physiologisch betrachtet kann aber nicht der Effektivwert des Stromes, noch der Scheitel- oder Spitzenwert, bestimmen wie groß die Intensität der Reizwirkung auf den menschlichen Organismus ist. Stattdessen eignet sich die Größe der <a href="Elektrische_Ladung" title="Elektrische Ladung">elektrischen Ladung</a>, welche innerhalb einer bestimmten, für die Zellen spezifische Zeit, auf den Organismus übertragen wird, deutlich besser. Demnach wird für Elektroimpulswaffen eine andere Methode zur Risiko-Analyse gefordert, welche besser geeignet ist.
</p><p>Aktuellere Normen empfehlen, dass für spezielle Signalformen wie elektrostatische Impulse, oder Impulsfolgen aus Gleichstrom und für Mischungen aus verschiedenen Signalformen wie Hochfrequenzanwendungen, ausschließlich experimentell ermittelte Grenzwerte verwendet werden sollten welche, statt der elektrischen Stromstärke über der Zeit, in erster Linie die Größe der auf den Körper übertragenen elektrischen Ladung, innerhalb für Körperzellen typischen Reaktionszeiten, als Beurteilungsgrundlage nutzt. Nach dieser Methode sind Impulsfolgen, welche mit einer bestimmten Frequenz aufeinander folgen, nicht mit Wechselströmen gleichen Scheitelwerts vergleichbar, sondern haben zum Teil eine deutlich stärkere Wirkung.
</p><p>Die Wirkung unterteilt sich laut Herstellerangaben in
</p>
<ul><li>extreme, quälende, akute Schmerzen (gesicherte Wirkung)</li>
<li>Brandverletzungen (Strommarken),</li></ul>
<p>aufgrund der Beeinflussung von Muskeln und Nerven im Strompfad
</p>
<ul><li>zeitweise <a href="L%C3%A4hmung" title="Lähmung">Lähmungen</a> von Sekunden- bis Minuten-Dauer, (nicht gesicherte Wirkung)</li>
<li>Sturzverletzungen (je nach den Umständen), insbesondere Schädelverletzungen durch Ausschalten von bei Stürzen normalerweise eingreifenden Schutzreflexen (die Probleme sind äquivalent zu Problemen bei Stürzen bei <a href="Epilepsie" title="Epilepsie">Epilepsie</a>),</li></ul>
<p>und als weitere Sekundärwirkungen
</p>
<ul><li>mögliche <a href="Hyperventilation" title="Hyperventilation">Hyperventilation</a> (wahrscheinlich als Folge der extremen Schmerzen und des extremen <a href="Stress" title="Stress">Stresses</a>) und daraus folgende Wirkungen (siehe dort)</li>
<li>im Tierversuch eine <a href="Azidose" title="Azidose">Azidose</a>, also Übersäuerung des Blutes. Diese Wirkung wird nach Gutachten für das U.S. Department of Justice auch für spätere Todesfälle nach dem Einsatz von Elektroschockpistolen verantwortlich gemacht.</li></ul>
<p>Spätwirkungen:
</p>
<ul><li>unspezifische Angstzustände</li>
<li>Angstzustände in sich anbahnenden ähnlichen Situationen (wie bei jeder unangenehmen Erfahrung.<i> siehe <a href="Klassische_Konditionierung" title="Klassische Konditionierung">Klassische Konditionierung</a></i>)</li></ul>
<p>Die Effekte können von Person zu Person sehr unterschiedlich sein:
</p>
<ul><li>Ist die angegriffene Person auf eine Attacke mit Elektroschocks vorbereitet und trainiert? Kann sie den „Schockzustand“ durchbrechen und gezielt weiterhandeln?</li>
<li>Ist die angegriffene Person bezüglich des <a href="Blutkreislauf" title="Blutkreislauf">Herz-Kreislauf-Systems</a> gesundheitlich vorbelastet, trägt sie implantierte Elektrotherapiegeräte wie <a href="Herzschrittmacher" title="Herzschrittmacher">Herzschrittmacher</a>?</li></ul>
<p>Die Effekte hängen auch von verschiedenen Faktoren ab:
</p>
<ul><li>Haben die Elektroden Körperkontakt oder wird der Elektroschock nur über eine Funkenentladung auf den Körper übertragen?</li>
<li>Wie ist der Zustand der Hautoberfläche (<a href="Hautwiderstand" title="Hautwiderstand">Hautwiderstand</a>)?</li></ul>
<p>Elektroschockwaffen können in explosionsgefährdeten Bereichen eine Explosion auslösen. Sie können Kleidung, die mit brennbaren Flüssigkeiten oder Fetten getränkt oder verschmutzt ist, entzünden (<a href="Docht" title="Docht">Dochteffekt</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Missbrauch_als_Foltergerät"><span id="Missbrauch_als_Folterger.C3.A4t"></span>Missbrauch als Foltergerät</h2></div>
<p>Elektroschocker können wie andere Waffen und gefährliche Gegenstände auch als <a href="Folter" title="Folter">Folterinstrument</a> missbraucht werden. Da die Verletzungen in der Regel gering sind und normalerweise auch keine physischen Schäden auftreten, können Folterungen damit nur sehr schwer nachgewiesen werden.
</p><p>Aus diesen Gründen ist in Großbritannien, den Benelux-Staaten, der Schweiz sowie Skandinavien der Verkauf und die Ausfuhr dieser Geräte verboten. Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Exporteur von Elektroschockern. Abnehmer sind unter anderem Georgien, Bangladesh, Iran und Usbekistan.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Elektroschocker, die in Deutschland vertrieben werden, müssen ein <a href="Physikalisch-Technische_Bundesanstalt" title="Physikalisch-Technische Bundesanstalt">PTB</a>-Prüfzeichen tragen. Voraussetzung für den Erhalt des Zeichens ist unter anderem die Nichtbedenklichkeit bezüglich potenzieller Foltereinsätze: Die Geräte müssen sich nach 10 Sekunden automatisch abschalten; wenn der kurzfristige <a href="Effektive_Stromst%C3%A4rke" class="mw-redirect" title="Effektive Stromstärke">Effektivstrom</a> eines einzelnen Impulses zwischen 300 und 500 mA beträgt, schon nach 4 Sekunden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zulässigkeit_nach_WaffG"><span id="Zul.C3.A4ssigkeit_nach_WaffG"></span>Zulässigkeit nach WaffG</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>Distanz-Elektroimpulsgeräte (wie Airtaser) sind in Deutschland seit 1. April 2008 generell verboten und nicht zulassungsfähig.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kontaktgeräte (Distanzlosgeräte), die Verletzungen zufügen<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, sind verboten, sofern sie nicht folgende Bedingungen erfüllen: Sie benötigen gemäß <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=WaffG&a=Anlage+2">Anlage 2</a><span style="display:none"></span></span> Nr. 1.3.6 <a href="Waffengesetz_(Deutschland)" title="Waffengesetz (Deutschland)">WaffG</a> ein amtliches PTB-Prüfzeichen für die gesundheitliche Unbedenklichkeit. Diese wirken also deutlich schwächer als Distanz-Elektroimpulsgeräte, wodurch sie zur Selbstverteidigung möglicherweise nicht immer ausreichen.
</p><p>Für Altgeräte bestand ehemals eine Ausnahmegenehmigung des BKA (gemäß <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=WaffG&a=40">§ 40 Abs. 4</a><span style="display:none"></span></span> WaffG) für Erwerb, Besitz und Führen. Diese lief aus zum 31. Dezember 2010.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit dem 1. Januar 2011 ist der Umgang nur noch mit Geräten erlaubt, die das Prüfzeichen der PTB tragen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für Privatpersonen, die vor dem 1. Januar im Besitz eines Gerätes ohne Prüfzeichen waren, besteht die Möglichkeit, beim BKA (Bundeskriminalamt) eine Ausnahmegenehmigung für den Besitz zu beantragen. Das Führen oder Weiterverkaufen dieser Altgeräte ist aber untersagt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>Unter Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen gemäß § 3 <a href="Strafgesetzbuch_(%C3%96sterreich)" title="Strafgesetzbuch (Österreich)">StGB</a> kann mit Elektroschockern eine nicht <a href="Letalit%C3%A4t" title="Letalität">letale</a> <a href="Notwehr_(%C3%96sterreich)" title="Notwehr (Österreich)">Notwehr</a> durchgeführt werden und stellt somit eine effektive Alternative zu <a href="Schusswaffe" title="Schusswaffe">Schusswaffen</a> dar: Gemäß GZ BMI-VA1903/0023-III/3/2017 vom 22. März 2017 wurde festgestellt, dass „[…] die Elektroschockwaffe ZAP Stun Gun 950.000 Volt nach ho. Rechtsansicht eine <a href="Waffe" title="Waffe">Waffe</a> gemäß § 1 Z 1 <a href="Waffengesetz_1996" title="Waffengesetz 1996">Waffengesetz 1996</a> (WaffG) 1996 idgF.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> darstellt.“<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unter Anwendung von § 1 Z 1 WaffG 1996 wird also bestätigt, dass etwa o. a. Elektroschocker „[…] dem Wesen nach dazu bestimmt ist, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen durch unmittelbare Einwirkung zu beseitigen oder herabzusetzen […]“ und dass es sich um keine verbotene Waffe gemäß § 17 Z 1 handelt: „Verboten sind der Erwerb, die Einfuhr, der Besitz, und das Führen von Waffen, deren Form geeignet ist, einen anderen Gegenstand vorzutäuschen, oder die mit Gegenständen des täglichen Gebrauches verkleidet sind“.
</p><p>Gemäß § 7 Z 2 wird festgelegt: „Eine Waffe führt jedoch nicht, wer sie innerhalb von Wohn- oder Betriebsräumen oder eingefriedeten Liegenschaften mit Zustimmung des zu ihrer Benützung Berechtigten bei sich hat.“
</p><p>Nachdem gemäß § 11 Z 1 „Der Besitz von Waffen, <a href="Munition" title="Munition">Munition</a> und Knallpatronen für Menschen unter 18 Jahren verboten.“ ist, bleibt als einzige Kaufauflage für Verkäufer<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Altersnachweisung des Käufers – die Ausstellung von Waffenbesitzkarte und Waffenpass gemäß § 21 bezieht sich auf Schusswaffen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>In der Schweiz ist die Übertragung, der Erwerb, das Vermitteln und Verbringen von Elektroschockgeräten, „die die Widerstandskraft von Menschen beeinträchtigen oder die Gesundheit auf Dauer schädigen können“ verboten.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Länderübergreifende_Transport_und_Handelsbeschränkungen"><span id="L.C3.A4nder.C3.BCbergreifende_Transport_und_Handelsbeschr.C3.A4nkungen"></span>Länderübergreifende Transport und Handelsbeschränkungen</h2></div>
<p>Jeder, der Elektroimpulswaffen über Ländergrenzen bewegt, ist selbst dafür verantwortlich, sich über die geltenden rechtlichen Regelungen zu informieren. Im Raum der EU ist beispielsweise geregelt: Nach Art. 3 in Verbindung mit Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1236/2005 des Rates betreffend den Handel mit bestimmten Gütern, die zur Vollstreckung der Todesstrafe, zu Folter oder zu anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe verwendet werden könnten – sog. <i>AntifolterVO</i> – ist die ungenehmigte Ausfuhr von Elektroschock-Gürteln, die konstruiert sind, um durch Abgabe von Elektroschocks mit einer Leerlaufspannung größer als 10.000 V auf Menschen Zwang auszuüben, verboten. Die ungenehmigte Einfuhr solcher Waren ist gem. Art. 4 in Verbindung mit Anhang II der AntifolterVO verboten. In Anhang I der Verordnung sind die Stellen, welche eine Genehmigung erteilen können, aufgelistet. In Deutschland ist dies zum Beispiel das <a href="Bundesamt_f%C3%BCr_Wirtschaft_und_Ausfuhrkontrolle" title="Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle">Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle</a> in <a href="Eschborn" title="Eschborn">Eschborn</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Elektrozaun" title="Elektrozaun">Elektrozaun</a></li>
<li><a href="Telereizger%C3%A4t" title="Telereizgerät">Telereizgerät</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Electroshock_weapons?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Elektroimpulswaffen</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071010053816/http://www2.amnesty.de/__C1256A380047FD78.nsf/0/73F040DAEBE4E90EC1256D320049EC2A?Open&Highlight=2,taser">Bericht von AI über Tote durch Elektroschocker</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. Oktober 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070330120905/http://www.zoll.de/e0_downloads/a1_vorschriften/a0_gesamtliste_gesetze/vo_eg_1236_2005.pdf">AntifolterVo als PDF</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 30. März 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF; 1,11 MB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ptb.de/cms/ptb/fachabteilungen/abt2/fb-23/ag-232/anforderungen-und-pruefregeln-zur-anzeigepflicht-fuer-elektroimpulsgeraete.html"><i>Anforderungen und Prüfregeln zur Anzeigepflicht für Elektroimpulsgeräte.</i></a> 4. Juni 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 21. Dezember 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AElektroimpulswaffe&rft.title=Anforderungen+und+Pr%C3%BCfregeln+zur+Anzeigepflicht+f%C3%BCr+Elektroimpulsger%C3%A4te&rft.description=Anforderungen+und+Pr%C3%BCfregeln+zur+Anzeigepflicht+f%C3%BCr+Elektroimpulsger%C3%A4te&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.ptb.de%2Fcms%2Fptb%2Ffachabteilungen%2Fabt2%2Ffb-23%2Fag-232%2Fanforderungen-und-pruefregeln-zur-anzeigepflicht-fuer-elektroimpulsgeraete.html&rft.date=2015-06-04&rft.language=de"> </span></span>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>16. Todesopfer in Kanada. Flugpassagier stirbt durch Elektroschocker.</i> Süddeutsche.de, 15. Oktober 2007 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110510115121/http://www.sueddeutsche.de/panorama/-todesopfer-in-kanada-flugpassagier-stirbt-durch-elektroschocker-1.336392">Archivlink</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. Mai 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fstinet.dtic.mil%2Fcgi-bin%2FGetTRDoc%3FAD%3DADA416553%26Location%3DU2%26doc%3DGetTRDoc.pdf">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">8. April 2013</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8. Juli 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AElektroimpulswaffe&rft.title=An+Evaluation+Of+The+Electrical+Properties+And+Bio-Behavioral+Effects+For+Commercially+Available+Tasers+And+The+Jaycor+Sticky+Shocker&rft.description=An+Evaluation+Of+The+Electrical+Properties+And+Bio-Behavioral+Effects+For+Commercially+Available+Tasers+And+The+Jaycor+Sticky+Shocker&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20130408132155%2Fhttp%3A%2F%2Fstinet.dtic.mil%2Fcgi-bin%2FGetTRDoc%3FAD%3DADA416553%26Location%3DU2%26doc%3DGetTRDoc.pdf&rft.creator=Jauchem%2C+Johnson%2C+Kuhnel&rft.publisher=United+States+Air+Force+Research+Laboratory&rft.date=2003-06&rft.source=http://stinet.dtic.mil/cgi-bin/GetTRDoc?AD=ADA416553&Location=U2&doc=GetTRDoc.pdf"> </span></span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.vde-verlag.de/iec-normen/247630/iec-60479-2-2019.html"><i>IEC 60479-2:2019 - IEC-Normen - VDE VERLAG.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 29. Juli 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AElektroimpulswaffe&rft.title=IEC+60479-2%3A2019+-+IEC-Normen+-+VDE+VERLAG&rft.description=IEC+60479-2%3A2019+-+IEC-Normen+-+VDE+VERLAG&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.vde-verlag.de%2Fiec-normen%2F247630%2Fiec-60479-2-2019.html"> </span></span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070228151839/http://www.stern.de/politik/deutschland/:Unkontrollierter-Export-Deutsche-Elektroschocker-Folterknechte/583443.html">Archivlink</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. Februar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Helmut Seifert: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ptb.de/cms/service-seiten/news/newsdetails.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1810&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5f40845e8fe8f1dbe38f383e4603b941"><i>Elektroimpulsgeräte (EIG), Waffen für den freien Handel.</i></a> Physikalisch-Technische Bundesanstalt, 7. Dezember 2011,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 12. Dezember 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AElektroimpulswaffe&rft.title=Elektroimpulsger%C3%A4te+%28EIG%29%2C+Waffen+f%C3%BCr+den+freien+Handel&rft.description=Elektroimpulsger%C3%A4te+%28EIG%29%2C+Waffen+f%C3%BCr+den+freien+Handel&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.ptb.de%2Fcms%2Fservice-seiten%2Fnews%2Fnewsdetails.html%3Ftx_news_pi1%255Bnews%255D%3D1810%26tx_news_pi1%255Bcontroller%255D%3DNews%26tx_news_pi1%255Baction%255D%3Ddetail%26cHash%3D5f40845e8fe8f1dbe38f383e4603b941&rft.creator=Helmut+Seifert&rft.publisher=Physikalisch-Technische+Bundesanstalt&rft.date=2011-12-07"> </span></span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Ergänzung der <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=WaffG+31.03.2008&a=Anlage+2">Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.6</a><span style="display:none"></span></span> des Waffengesetz zum 1. April 2008</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bka.de/SharedDocs/FAQs/DE/Waffenrecht/waffenrechtFrage06.html"><i>BKA - Homepage - Was gilt für Elektroschocker ?</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20. Dezember 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AElektroimpulswaffe&rft.title=BKA+-+Homepage+-+Was+gilt+f%C3%BCr+Elektroschocker+%3F&rft.description=BKA+-+Homepage+-+Was+gilt+f%C3%BCr+Elektroschocker+%3F&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bka.de%2FSharedDocs%2FFAQs%2FDE%2FWaffenrecht%2FwaffenrechtFrage06.html"> </span></span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">also tragbare Gegenstände gem. Anlage 1 zum WaffG Unterabschnitt 2 Ziff. 1.2.1, während solche gem. Ziff. 2.2, die wie sogen. Viehtreiber bloß Tieren Schmerzen zufügen sollen, nicht darunter fielen und im engeren Sinne auch keine Elektroimpulswaffen sind; deren bestimmungsgemäße Anwendung ist allerdings nach § 3 Satz 1 Nr. 11 TierSchG verboten </span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Bundesanzeiger Nr. 236 vom 18. Dezember 2007, S. 8289</span>
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</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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